Säulengrill: der besondere Holzkohlegrill

März 20th, 2011 · No Comments

Holzkohlegrills gibt es in unterschiedlichen Bauarten. Jede Bauart hat natürlich ihre Vor- und Nachteile. Eine der einfachsten und bekanntesten Arten des Holzkohlegrills ist der Säulengrill. Seinen Namen hat er von seiner bauartbedingten, säulenartigen Form. Der Grill bildet eine hohle Säule, die auch Hauptbestandteil des Gerätes ist. Am oberen Ende ist der Grillrost angebracht. Säulengrills gibt es entweder in quadratischer oder in runder Form. Durch einen am unteren Ende der Säule angebrachten Fuß wird eine optimale Standfestigkeit garantiert. Da Säulengrills aus zwei Teilen, dem Fuß und der Grillschale samt Rost, bestehen, sind sie verhältnismäßig leicht zu reinigen. Der obere Teil kann zum Saubermachen nämlich einfach abgenommen werden.

Funktionsweise des Säulengrills

Direkt auf der Säule ist die Grillschale angebracht. In ihr findet die Holzkohle Platz. Über der Kohle befindet sich der Grillrost, auf den das Grillgut gelegt wird. Am unteren Ende der Säule sind mehrere Luftschlitze angebracht. Diese sorgen dafür, dass eine ausreichende Luftzufuhr der Schale gewährleistet wird. Die Luftschlitze spielen ihre Stärke vor allem an windstillen Tagen aus, da auch hier eine gute Luftzirkulation innerhalb des Grills gegeben ist. Das Anzünden der Kohle fällt somit deutlich leichter, als bei Holzkohlegrills anderer Bauweisen.

Leichtes Regulieren der Temperatur

Die Lüftungsschlitze in der Säule sind verstellbar. Dadurch kann die Temperatur für das Grillgut kinderleicht auf den optimalen Wert gebracht werden. Aufpassen müssen Grillfreunde in diesem Zusammenhang nur, wenn der Wind stärker weht. Dann kann die Temperatur der Kohle relativ schnell stark ansteigen und somit die Gefahr bestehen, dass das Grillgut verbrennt. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, die Lüftungsschlitze fast oder sogar ganz zu schließen.