Der Holzkohlegrill in der Nachbarschaft

Februar 19th, 2011 · No Comments

Sommerzeit ist Grillzeit. Damit der Grillspaß aber nicht auf der Strecke bleibt, sollte man sich vorher bei seinen Nachbarn erkundigen, ob sie sich vielleicht durch den Rauch, der vor allem beim Grillen mit einem Holzkohlegrill entsteht, gestört fühlen könnten. Besitzer von Gasgrills haben dieses Problem in der Regel nicht, da bei solchen Geräten nur sehr wenig Rauch entsteht.

Vorher informieren

Man sollte sich in jedem Fall bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung, dem Ordnungsamt oder bei der örtlichen Polizeidienststelle informieren, ob das Grillen mit einem Holzkohlegrill überhaupt erlaubt ist. Es gibt nämlich durchaus Kommunen, die das Grillen mit solchen Geräten generell untersagen. Dann muss auf einen Elektro- oder Gasgrill zurückgegriffen werden, wenn man nicht komplett auf den Grillgenuss verzichten möchte. Grundsätzlich gilt, dass Grillen erlaubt ist, sofern es nicht ausdrücklich verboten oder in sonstiger Weise reglementiert ist.

Streitigkeiten vermeiden

Wie eingangs schon geschrieben, sollte man seine Nachbarn im Vorfeld darauf hinweisen, dass man eine Grillfeier plant. So wird vermieden, dass es zu Streitigkeiten kommt, weil diese ihre Wäsche zum Trocknen in den Garten gehängt haben und die jetzt nach Rauch stinkt und somit noch einmal gewaschen werden muss. Wer nette Nachbarn sein Eigen nennt, kann diese natürlich auch gleich mit zum Grillen einladen. So entgeht man eventuellen Nachbarschaftsproblemen auf jeden Fall. Gute Nachbarschaft geht eben auch durch den Magen.

Funkenflug nicht unterschätzen

Beim Grillen mit einem Holzkohlegrill sollte man übrigens auch ein Auge auf den Funkenflug haben. Und das nicht nur, wenn man in der freien Natur grillt, sondern auch im eigenen Garten. Denn die Funken können sich natürlich auch bis in die Gärten der Nachbarn ausbreiten, dort etwas in Brand stecken und damit für alles andere als eine ausgelassene Stimmung sorgen.